Entenrennen Nummer zwei
7.000
Gummi-Enten schwammen auf dem Karlsruher "Fest"
für den guten Zweck
Bei idealen äußeren Bedingungen hatten die Vorbereitungen bereits am Sonntagmorgen (20. Juli 2008) begonnnen. Bei den Arbeiten an der Strecke wurden die Organisatoren vom Serviceclub Round Table 46 Karlsruhe von der THW Jugend Waghäusel sowie der Firma multi-media-systeme unterstützt. Im Ziel wurde die "Entenfalle" für die Siegerenten aufgestellt. 200 Preise im Gesamtwert von mehr als 20.000 Euro, die die Karlsruher Geschäftswelt gestiftet hatte, warteten dort auf ihre Gewinner. Am Start wurde eine große Plane am Geländer der "VIP-Brücke" befestigt und mit den insgesamt 800 Kilogramm schweren Gummienten befüllt.

Um 12.45 Uhr dann das Startsignal: 7.000 Enten fielen mit einem Mal ins Wasser. Auf einer "Flutwelle" schwammen sie flussabwärts. Angefeuert von 15.000 Zuschauern an beiden Ufern der Alb eilten die Enten dem Ziel entgegen. Die Entscheidung fiel im letzten Abschnitt der Strecke. Kurz vor der Zielgeraden hatte sich eine Spitzengruppe auf der linken Albseite abgesetzt. Die Enten kamen als erste an der Barriere an, doch dann schoss eine Rennente mit hohem Tempo auf der rechten Albseite an ihren Konkurrenten vorbei und ging als erste in die Falle.

Die Patin der Ente, die ihr Los erst eine halbe Stunde vor dem Start des Rennens gekauft hatte, gewann den Hauptpreis: zwei VIP-Karten für das Bundesliga-Spiel des Karlsruher SC gegen Schalke 04 inklusive Bahnfahrt nach Gelsenkirchen. Die Hoffnung auf die Superchance erfüllte sich leider nicht, wie auch für die vier nächstplazierten Enten. Trotzdem sind alle Teilnehmer des Entenrennens Gewinner. Denn sie haben mit ihrem Einsatz dafür gesorgt, dass an Spinaler Muskelatrophie (SMA) erkrankte Kinder auch in diesem Jahr mit einer satten Spende rechnen können. Round Table 46 Karlsruhe dankt allen Entenpaten sowie allen Sponsoren des Entenrennens sehr herzlich.




























